Fort- & Weiterbildungen

Wissen erweitern. Fähigkeiten stärken. Neue Perspektiven entwickeln.

Persönliche und berufliche Entwicklung lebt von neuen Erfahrungen, fachlichem Austausch und der Bereitschaft, eigene Sichtweisen zu erweitern.

Das Sozialpädagogische Familienzentrum entwickelt praxisorientierte Fort- und Weiterbildungsangebote für pädagogische Fachkräfte, soziale Einrichtungen und interessierte Privatpersonen.

Im Mittelpunkt stehen die Verbindung von theoretischem Wissen und praktischer Erfahrung, die Förderung individueller Kompetenzen sowie die bewusste Auseinandersetzung mit der eigenen Haltung.

Unsere Bildungsangebote reichen von kompakten Workshops und Wochenendkursen bis hin zu umfangreicheren Weiterbildungsformaten.

Lernen bedeutet für uns nicht nur, Wissen zu erwerben, sondern es zu verstehen, zu erleben und im eigenen Alltag anwenden zu können.

Unsere Bildungsbereiche

Fortbildungen für pädagogische Fachkräfte

Praxisorientierte Angebote zu systemischer Haltung, Partizipation, professioneller Beziehungsgestaltung, Kommunikation und pädagogischer Selbstreflexion.

Zertifikatsweiterbildungen

Umfangreichere Qualifizierungsangebote mit theoretischen und praktischen Lernanteilen sowie definierten Abschlussleistungen. Die jeweiligen Abschluss- und Zertifikatsbedingungen werden bei jedem Angebot ausgewiesen.

Kurse und Workshops für Privatpersonen

Angebote zu Achtsamkeit, Entspannung, Kreativität, biografischem Schreiben und persönlicher Weiterentwicklung.

Individuell. Praxisnah. Ressourcenorientiert.

Unsere Bildungsangebote verbinden fachliche Grundlagen mit praktischen Übungen, Reflexion und gemeinschaftlichem Lernen.

Dabei legen wir Wert auf eine wertschätzende Lernatmosphäre, unterschiedliche Perspektiven und die individuellen Erfahrungen der Teilnehmenden.

Aktuelle und geplante Angebote werden hier fortlaufend vorgestellt.

Weiterbildung: Integriertes Entspannungs-, Meditations- und Achtsamkeitstraining

Entspannung erleben. Achtsamkeit entwickeln. Menschen professionell begleiten.

Diese einjährige Weiterbildung vermittelt fundierte theoretische Grundlagen und praxisorientierte Methoden aus den Bereichen Entspannung, Meditation und Achtsamkeit.

Die Teilnehmenden lernen unterschiedliche Verfahren kennen, erproben deren Anwendung und entwickeln die Fähigkeit, Entspannungs- und Achtsamkeitseinheiten eigenständig, zielgruppenorientiert und verantwortungsbewusst zu planen und anzuleiten.

Neben der Vermittlung fachlicher Kompetenzen stehen die persönliche Selbsterfahrung, Reflexion und die Entwicklung einer professionellen Anleitungshaltung im Mittelpunkt.

Dauer: 12 Monate 
Teilnahmegebühr: 1.500 €
Start: ausstehend

Abschluss: Zertifikat bei erfolgreicher Erfüllung der Prüfungsleistungen (vorbehaltlich der Zertifikatsregelung des Bildungsträgers)

Prüfungsleistungen

Zum erfolgreichen Abschluss der Weiterbildung sind folgende Leistungen vorgesehen:

  • Schriftliche Abschlussarbeit: Erstellung einer Hausarbeit mit eigenständiger Konzeptentwicklung für ein Entspannungs-, Meditations- oder Achtsamkeitsangebot.

  • Praktische Prüfung: Planung und Durchführung einer selbst entwickelten Anleitungseinheit von ca. 20 Minuten innerhalb der Weiterbildungsgruppe.

  • Selbstreflexion: Anschließende persönliche Reflexion der Durchführung (ca. 5 Minuten).

  • Fachlicher Austausch: Gemeinsame Reflexion und konstruktives Feedback im Plenum (ca. 10 Minuten).

Die Prüfungsleistungen dienen dazu, das erworbene Wissen praxisnah anzuwenden und die eigene fachliche sowie persönliche Entwicklung zu reflektieren.

Workshop: Biografisch-poetisches Schreiben

Erinnerungen entdecken. Gedanken ausdrücken. Der eigenen Geschichte Worte geben.

Jeder Mensch trägt eine einzigartige Lebensgeschichte in sich. Das biografisch-poetische Schreiben eröffnet einen kreativen Zugang zu persönlichen Erinnerungen, Erfahrungen und Gefühlen.

In diesem Workshop verbinden wir biografische Reflexion mit kreativen Schreibmethoden. Durch angeleitete Schreibimpulse, kleine Übungen und ausgewählte poetische Ausdrucksformen erhalten die Teilnehmenden die Möglichkeit, eigene Erlebnisse aus neuen Perspektiven zu betrachten und in Worte zu fassen.

Dabei stehen nicht literarische Vorkenntnisse oder sprachliche Perfektion im Mittelpunkt, sondern die Freude am Schreiben, die persönliche Ausdrucksfähigkeit und die bewusste Auseinandersetzung mit der eigenen Lebensgeschichte.

Der Workshop bietet einen wertschätzenden und geschützten Rahmen für persönliche Entdeckungen. Das Teilen eigener Texte ist freiwillig.

Zielgruppe: Interessierte Erwachsene, unabhängig von ihrer Schreiberfahrung
Dauer: 4 Stunden
Teilnahmegebühr: 250 € pro Person
Start: ausstehend

Abschluss: Keine Abschlussprüfung, kein Zertifikat
Vorkenntnisse: Nicht erforderlich

Inhalte des Workshops

  • Kreative Schreibimpulse und poetische Ausdrucksmöglichkeiten

  • Biografische Erinnerungsarbeit und persönliche Lebensgeschichten

  • Perspektivwechsel und ressourcenorientierte Selbstreflexion

  • Entwicklung eigener kurzer Texte

  • Freiwilliger Austausch in einer wertschätzenden Atmosphäre

Ein Workshop für alle, die sich selbst und ihrer Geschichte auf kreative Weise begegnen möchten.

Weiterbildung: Kunst- und kreativtherapeutische Methoden in der pädagogischen und beratenden Praxis

Kreativität entdecken. Ausdruck ermöglichen. Entwicklungsprozesse begleiten.

Kreative Ausdrucksformen eröffnen neue Möglichkeiten, Gedanken, Gefühle und persönliche Erfahrungen wahrzunehmen und sichtbar zu machen. Sie können die Selbstreflexion fördern, individuelle Ressourcen stärken und neue Perspektiven auf persönliche Entwicklungsprozesse ermöglichen.

Diese einjährige Weiterbildung vermittelt theoretische Grundlagen und praxisorientierte Methoden aus der Kunst- und Kreativtherapie. Die Teilnehmenden lernen unterschiedliche gestalterische Verfahren kennen, erproben deren Anwendung und entwickeln eigene kreative Angebote für ihre jeweiligen Arbeitsfelder.

Im Mittelpunkt stehen die Verbindung von fachlichem Wissen, praktischer Selbsterfahrung und einer wertschätzenden, ressourcenorientierten Anleitungshaltung.

Die Weiterbildung richtet sich insbesondere an pädagogische und soziale Fachkräfte sowie an Menschen, die kreative Methoden verantwortungsbewusst in ihrer beruflichen Praxis einsetzen möchten.

Dauer: 12 Monate
Teilnahmegebühr: ca. 2.100 €
Start: ausstehend

Abschluss: Zertifikat bei erfolgreicher Erfüllung der Leistungsanforderungen, vorbehaltlich der Zertifikatsregelung des Bildungsträgers
Vorkenntnisse: Künstlerische Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.

Inhalte der Weiterbildung

  • Grundlagen kunst- und kreativtherapeutischer Ansätze

  • Unterschiedliche kreative Ausdrucks- und Gestaltungsmethoden

  • Ressourcenorientierte und biografische Kreativarbeit

  • Kreative Methoden zur Förderung von Selbstwahrnehmung und persönlicher Entwicklung

  • Planung und Gestaltung zielgruppenorientierter Kreativangebote

  • Professionelle Haltung, Selbstreflexion und Grenzen der eigenen Tätigkeit

  • Praktische Selbsterfahrung und kollegialer Austausch

Voraussetzung für die Zulassung zur Abschlussprüfung

Im Verlauf der Weiterbildung ist eine fachliche Präsentation mit praktischer Erprobung zu absolvieren.

Diese umfasst:

  • Referat mit Handout: Vorstellung eines ausgewählten fachlichen Themas oder einer kreativen Methode.

  • Praktische Probeanleitung: Durchführung einer kurzen kreativen Übung innerhalb der Weiterbildungsgruppe.

  • Reflexion und Feedback: Gemeinsame Besprechung der Anleitung und der fachlichen Umsetzung.

Gesamtdauer: ca. 30 Minuten einschließlich Reflexion und Feedback.

Die erfolgreiche Erfüllung dieser Leistung ist Voraussetzung für die Teilnahme an der Abschlussprüfung.

Abschlussprüfung

Die Abschlussprüfung besteht aus einer schriftlichen Konzeptarbeit und einer praktischen Durchführung.

1. Schriftliche Hausarbeit

Eigenständige Entwicklung und schriftliche Planung eines kunst- oder kreativorientierten Angebots. Die Hausarbeit beinhaltet die fachliche Begründung, Zielsetzung, Zielgruppenbeschreibung, methodische Gestaltung und Reflexionsplanung.

2. Praktische Prüfung

  • 20 Minuten: Durchführung einer selbst entwickelten kreativen Anleitungseinheit

  • 5 Minuten: Persönliche Selbstreflexion der Durchführung

  • 10 Minuten: Gemeinsame Gruppenreflexion und fachliches Feedback

Gesamtdauer der praktischen Prüfung: 35 Minuten.

Die Prüfungsleistungen dienen dazu, theoretisches Wissen, methodische Handlungskompetenz und die Fähigkeit zur professionellen Reflexion miteinander zu verbinden.

Wichtiger Hinweis zur beruflichen Anwendung

Die Weiterbildung vermittelt kunst- und kreativtherapeutisch orientierte Methoden zur Anwendung insbesondere in pädagogischen, beratenden, präventiven und persönlichkeitsfördernden Arbeitsfeldern.

Sie stellt keine staatlich anerkannte Ausbildung zur Psychotherapeutin oder zum Psychotherapeuten dar und berechtigt nicht zur eigenständigen Ausübung heilkundlicher Psychotherapie.

Teilnehmende ohne entsprechende berufsrechtliche Qualifikation oder Erlaubnis dürfen die erlernten Methoden nicht zur eigenständigen Diagnostik oder Behandlung psychischer Erkrankungen einsetzen.

Die Anwendung erfolgt ausschließlich innerhalb der jeweiligen beruflichen Qualifikation und gesetzlichen Befugnisse.

Kreativität als Zugang zu neuen Perspektiven

Die Weiterbildung lädt dazu ein, kreative Methoden nicht nur kennenzulernen, sondern selbst zu erleben, kritisch zu reflektieren und verantwortungsvoll in die eigene berufliche Praxis zu integrieren.

Denn kreative Prozesse können dort neue Ausdrucksmöglichkeiten eröffnen, wo Worte allein manchmal nicht ausreichen.

Fortbildung: Professionelle Nähe und Distanz in der pädagogischen Arbeit

Beziehungen gestalten. Grenzen erkennen. Professionelle Haltung stärken.

Eine vertrauensvolle Beziehung ist eine wesentliche Grundlage gelingender pädagogischer Arbeit. Gleichzeitig erfordert professionelle Beziehungsgestaltung ein bewusstes Gleichgewicht zwischen persönlicher Nähe, angemessener Abgrenzung und fachlicher Verantwortung.

Gerade in der Kinder- und Jugendhilfe stehen Fachkräfte regelmäßig vor der Herausforderung, emotionale Bedürfnisse wahrzunehmen, tragfähige Beziehungen aufzubauen und gleichzeitig professionelle Grenzen einzuhalten.

Diese praxisorientierte Fortbildung bietet Raum, das eigene Nähe-Distanz-Verhalten zu reflektieren, persönliche und institutionelle Grenzen zu erkennen und Handlungssicherheit in herausfordernden Situationen zu entwickeln.

Im Mittelpunkt stehen eine wertschätzende, partizipative und ressourcenorientierte Haltung sowie die bewusste Gestaltung professioneller Beziehungen.

Inhalte der Fortbildung

  • Professionelle Beziehungsgestaltung: Bedeutung von Vertrauen, Verlässlichkeit, Empathie und angemessener Abgrenzung.

  • Nähe und Distanz im pädagogischen Alltag: Erkennen individueller Bedürfnisse, Erwartungen und Grenzen.

  • Macht und Verantwortung: Reflexion professioneller Rollen, Abhängigkeitsverhältnisse und institutioneller Strukturen.

  • Grenzwahrnehmung und Grenzverletzungen: Sensibilisierung für persönliche Grenzen, Schutzbedürfnisse und mögliche Grenzüberschreitungen.

  • Selbstreflexion und pädagogische Haltung: Auseinandersetzung mit eigenen Erfahrungen, Verhaltensmustern und Handlungsmöglichkeiten.

  • Praxisorientierte Fallarbeit: Gemeinsame Reflexion typischer Alltagssituationen und Entwicklung fachlich begründeter Lösungsstrategien.

Ziele der Fortbildung

Die Teilnehmenden erweitern ihre Fähigkeit, professionelle Beziehungen bewusst zu gestalten, eigene Grenzen wahrzunehmen und die Grenzen anderer zu respektieren.

Sie gewinnen Sicherheit im Umgang mit Nähe, Distanz und möglichen Rollenkonflikten und entwickeln neue Perspektiven für einen verantwortungsvollen pädagogischen Alltag.

Rahmenbedingungen

Zielgruppe: Pädagogische Fachkräfte, Mitarbeitende der Kinder- und Jugendhilfe sowie weitere Fachkräfte aus sozialen und betreuenden Arbeitsfeldern.

Dauer: 4 Stunden

Teilnahmegebühr: 250 € pro Person

Methoden: Fachliche Impulse, praxisorientierte Übungen, Fallbeispiele, Selbstreflexion und kollegialer Austausch.

Abschluss: Keine Abschlussprüfung vorgesehen.

Fachlichkeit beginnt mit Reflexion.

Professionelle Nähe bedeutet nicht Grenzenlosigkeit – und professionelle Distanz nicht Beziehungslosigkeit.

Eine reflektierte pädagogische Haltung ermöglicht es, Menschen zugewandt zu begleiten, ihre Selbstbestimmung zu achten und gleichzeitig die eigene professionelle Verantwortung wahrzunehmen.